Schafe

Scottish Blackface (auch bekannt unter: Blackface, Blackfaced Highland, Kerry (Ireland), Lintoln, Scottish Mountain, Scottish Highland, Scotch Blackface, Scotch Horn)
Das Scottish Blackface zählt zu den Hochlandschafrassen (hill breeds) Großbritanniens.
Es ist ein mittelgroßes mischwolliges Landschaf mit starkem Knochenbau, ramsförmigem, breitem, schwarz-weiß geflecktem Kopf. Die Klauen sind fest und schwarz. Beide Geschlechter sind gehörnt und mit zunehmendem Alter entwickelt sich das Gehörn bei den Böcken schneckenförmig.
Die grobe, rein weiße Wolle ist lang abwachsend (200 – 330 mm) und ist im Stapel mit festem, dichtem Unterhaar und langem Deckhaar. (Altböcke: 70 – 95 Körpergewicht [kg], Mutterschafe: 50 – 65 Körpergewicht [kg])
Sehr widerstandsfähig. Genügsam. Anpassungsfähig. Witterungsresistent. Zartes, dunkles Fleisch, vergleichbar mit der Heidschnucke.
Jährliche Wollmenge 2 – 3,5 kg (Wolle typische Landschafwolle). Gute Fruchtbarkeit mit ca. 1,7 Lämmer pro Schaf. Gute Milchleistung der Muttern. Sehr geschätzte Ausgangsrasse für Kreuzungen. Wirtschaftlich gesehen, eine von den wichtigsten Rassen in Großbritannien.

Zuchtziel ist eine Züchtung eines ausgesprochen widerstandsfähigen, harten Schafes, das auch auf kargen und feuchten Standorten zur Fleisch- und Wollerzeugung geeignet ist. Zuchtgeschichte:
Es ist eine attraktive, robuste, uralte Landrasse.

Stammt vermutlich ursprünglich von den Bergen Nord-Englands und wurde von hier nach Schottland eingeführt.
Aufzeichnungen zeigen dass James der IV von Schottland 1503 eine Herde von 5.000 Scottish Blackface im Ettrick Forest hielt.





Die Graue gehörnte Heidschnucke ist eine robuste Landschafrasse.
Der längliche Kopf der Mutterschafe trägt nach hinten gebogene Hörner, der der Böcke schneckenartige Hörner. Die Hörner dürfen bei beiden Geschlechtern nicht zu eng am Kopf stehen, um Beschädigungen des Kopfes zu vermeiden.
Die kleinen Ohren stehen schräg aufwärts. Der Rumpf ist tief und geschlossen, die Rippe gut gewölbt, das Fundament fein und trocken, die Klaue hart.

Das mischwollige Vlies wird gleichmäßig ausgebildet und nicht zu hell gefärbt verlangt (als Ideal wird ein graues Vlies mit schwarzem Brustlatz angesehen). Kopf und Beine sollen unbewollt und schwarz behaart sein. Graues Stichelhaar ist unerwünscht. Das äußere Vlies besteht aus grobem Oberhaar, das innere Vlies aus feinem, weichem Unterhaar. Die Lämmer werden mit schwarzer, gelockter Wolle geboren.
Das Haar beginnt sich im Laufe des 1. Lebensjahres zu verfärben und erst nach der 1. Schur stellt sich die rassetypische graue Farbe ein. (Altböcke: 70 – 80 Körpergewicht [kg] , Mutterschafe: 40 – 45 Körpergewicht [kg]) Ursprünglich nur auf der Lüneburger Heide.
Anspruchslos, widerstandsfähig mit idealen Eigenschaften für die Landschaftspflege. Gilt wegen seines wildähnlichen Geschmacks und seiner Zartheit als Delikatesse. Zuchtziel ist Züchtung eines bodenständigen, anspruchslosen, widerstandsfähigen und zur Landschaftspflege besonders geeigneten Landschafes.

Die wertvollen Fleischpartien sollen innerhalb des durch die knappe Futtergrundlage gesteckten Rahmens so gut ausgebildet wie möglich sein. Eine korrekte Ausbildung von Fundament und Klauen ist Voraussetzung für die Nutzung in der überwiegenden Hütehaltung.
Die Graue Gehörnte Heidschnucke hat sich aus den besonderen Verhältnissen der Heidelandschaft entwickelt. Es hat sich ursprünglich überwiegend von Heidekraut und Birkenaufwuchs ernährt, kann aber auch auf nicht zu intensiver Grasweide gehalten werden.